01-2016 Ortsgespräch Nr 159 vom 1.1. 2016

Ausgabe Nr 159 vom 1.1.2016

Kurzinhalte zum 01-2016 Ortsgespräch:

 2016-01-Ortsgespräch

Friller Budenzauber

Am 1.11. fand an Viets Kultur- und Dorfcafé in Petershagen-Frille, Erstes Dorf 6, der erste Budenzauber statt.
An über 20 Verkaufsständen und Buden auf dem Freigelände konnten die Besucher allerlei kunsthandwerkliche Kleinigkeiten erwerben. Neben Textil-, Holz-, Keramik- und Lederarbeiten war
für den Besucher ein reich gefächertes Sortiment im Angebot. Wer selbst kreativ werden wollte, konnte kleine Säckchen mit Sternen bedrucken. Für das leibliche Wohl der Besucher hatte sich die Dorfwerkstatt diesmal etwas Besonderes einfallen lassen. Neben dem üblichen Angebot von Bratwurst und Pommes wurde im Steinbackofen Kasslerbraten und Jungschweinerücken zubereitet, der mit lekkerem Krautsalat ergänzt wurde. Als Dessert wurden original syrische Pfannkuchen – Ovatayef – als absolutes I-Tüffelchen angeboten. Selbstverständlich wurden wie immer köstliche Torten angeboten. Die Dorfwerkstatt war mit dem Verlauf der Veranstaltung mehr als zufrieden und bedankt sich bei allen Helfern und Organisatoren.
 

Ehrungen für Ortsbürgermeister Herbert Marowsky

Für 40 Jahre als Ortsbürgermeister an der Spitze einer Ortschaft zu stehen, da war nicht nur jeder Tag Sonnenschein. In seiner Dienstzeit als Ortsvorsteher bzw. –bürgermeister haben sich viele strukturelle Änderungen in unserem Ort zugetragen. Seit dem 6. Oktober 1975 ist er der zentrale Ansprechpartner,
Kümmerer und Organisator in Wietersheim und auch über die Dorfgrenzen hinaus. In dieser Zeit gab es viele Ereignisse und gewaltige Umbrüche nicht nur in unserem Ort, sondern auch in der Stadt Petershagen und unserer Umgebung. Herbert ist in allen Wietersheimer Vereinen vertreten, ist Vorsitzender beim DRK LAhde und d hat für seinen vielen Verdienste im Jahre 2010 das Bundesverdienstkreuz erhalten. Zu seinem 40-jährigen Dienstjubiläum wurde Herbert durch die Stadtverwaltung Petershagen, die Kulturgemeinschaft Wietersheim und den SPD – Stadtverband mit Urkunden, Blumen und Präsenten für seine langjährige Tätigkeit geehrt. Auch die Redaktion des Ortsgespräches gratuliert herzlich.

Apfelsaft in Wietersheim selbstgemacht mit dem Uchter Saftmobil

Für Familie Fabry war es eine echte Herausforderung. Hatten sie doch schon Monate vorher das Saftmobil aus Uchte für alle Apfelfreunde aus Wietersheim und Umgebung gebucht. Und die Besucher sollten nicht enttäuscht werden. So eine mobile Saftpresse lässt dem Zuschauer schon beim Zusehen das Wasser im Munde zerlaufen. Aber das war erst gar nicht nötig. Jeder konnte hier seinen eigenen gepressten Obstsaft umgehend probieren. Am Freitag, dem 16. Oktober, wurden auf dem Hof der „Kartoffelkiste“ im Unterdorf in Wietersheim überwiegend Äpfel, Birnen und Quitten verarbeitet.
Das angelieferte Obst wird hierbei in einem Wasserbad vom Schmutz gereinigt, über ein Förderband zur Presse geleitet und in einem Erhitzer anschließend haltbar gemacht. Nach der Verarbeitung der Früchte wird der Saft in Kunststoffbehälter mit einem Füllgewicht von fünf Litern geleitet. Diese Tüten sind mit einem Abfüllhahn zur praktischen Entnahme ausgestattet und ungeöffnet bis zwei Jahre haltbar. Nach dem Öffnen beträgt die Haltbarkeit immerhin noch drei Monate. Es werden keine chemischen Mittel zugefügt, allein die Erhitzung garantiert die Haltbarkeit. Aus100 kg Äpfeln werden dabei bis zu 70 l Saft gewonnen. Bei den Äpfeln waren Ontario, Gravensteiner und Boskop stark vertreten.
In Wietersheim wurden die Früchte in Säcken, Körben, Kunststoffbehältern, Eimern und Kisten transportiert. Auf Sackkarren, Pkws und Anhängern angeliefert. Aber es allen recht zu machen ist bekanntlich bei Terminvereinbarungen nicht leicht. Trotz der Bitte von Reinfried Fabry, pünktlich zum vereinbarten Termin das Obst auch anzuliefern kam es zu Engpässen. Die Obstmengen variierten sehr stark. Angemeldet waren oft bedeutend weniger als angeliefert. Und wer wartet schon gern? Am darauf folgenden Montag wurde der ausstehende, angelieferte Rest des Obstes dann jedoch verarbeitet, insgesamt immerhin 3200 kg. Um die Wartezeit angenehm zu überbrücken gab es mittags Kartoffelsuppe aus eigener Herstellung und nachmittags Kaffee und Kuchen. Für das nächste Jahr wünscht sich Familie Fabry und alle Beteiligten jedoch besseres Wetter und nicht so ein „Schietwedder“ wie ausgerechnet am Freitag zur Obstpresse.

Hedtmann- Abschied von Wietersheim

Es war noch einmal ein wundervoller Abend mit Burkhard Hedtmann und Jakob Duffek am 24. Oktober in der Alten Schule Wietersheim. Es war wohl nach 24 Auftritten in Wietersheim seine letzte Vorstellung. So kam auch etwas Wehmut auf, als er 24 Rosen vom Publikum überreicht bekam. Ortsbürgermeister Herbert Marowsky bedankte sich bei Burkhard Hedtmann für die schönen Abende mit ihm in Wietersheim und schenkte ihm die 25. Rose in der Hoffnung, dass er doch noch einmal in Wietersheim auftreten würde. Auch Burkhard Hedtmann viel der Abschied nicht leicht, bedankte sich bei dem Wietersheimer Publukum und spendete seine Abendgage dem Verein „Aktive Freunde der Alten Schule Wietersheim“.

60 Jahre in der SPD

Glaubhafter und überzeugter Gewerkschafter und Sozialdemokrat, das sind die herausragenden Wesensarten von Horst Eichhorn, den es für ein großartiges Jubiläum zu ehren gilt.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte der Jubilar nicht an der eigentlichen Jubilarehrung teilnehmen. Somit nahmen Vorsitzender Friedrich Lange, Ortsbürgermeister Herbert Marowsky und Seniorenbeauftragter Erwin Reckeweg als Abordnung des SPD-Ortsvereins Wietersheim-Frille im Hause des Jubilars die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD vor. Herbert Marowsky zeich
nete als langjähriger Weggefährte die Mitgliedsjahre des Jubilars nach: Horst Eichhorn hatte es zum Jahreswechsel 1944/45 von Thüringen nach Wietersheim verschlagen. Er sei bereits nach verhältnismäßig kurzer Zeit als außerordentliches aktives Mitglied der Gewerkschaft Bau, Steine, Erden in seinem neuen Heimatort bekannt geworden. Seit 1969 habe er als Ratsmitglied dem Gemeinderat angehört und dort bis zur Gebietsreform 1973 mitgewirkt. Im SPDOrtsverein war er bis vor wenigen Jahren als Seniorenbeauftragter tätig, wo er erkrankte Mitglieder besuchte, zu Jubiläen und runden Geburtstagen der Mitglieder Glückwünsche übermittelte und so die Kontakte zwischen 0rtsverein und Mitgliedern pflegte. Weiterhin betreute er die Skatgruppe des Ortsvereins und organisierte die monatlich stattfindenden Skatabende in hervorragender Weise. Die Delegation überbrachte für 60 Jahre treue Mitarbeit den Dank der Partei. Dem Jubilar wurden eine Ehrennadel und eine Ehrenurkunde überreicht, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft und Gesundheit und Wohlergehen.

 

Friedhofskapelle Wietersheim bleibt vorerst bestehen

Im Rahmen der städtischen Haushaltskonsolidierungen muss auch die Zahl der Friedhofskapellen im Stadtgebiet reduziert werden. Die Verwaltung hatte eine Vorschlag erarbeitet, in dem 5 Kapellen bleiben, um das Stadtgebiet Petershagen abzudecken. Es sollen die Kapellen in Lahde, Neuenknick, Heimsen, Friedewalde und Wietersheim bleiben. Dieser Beschluss ging der CDU jedoch nicht weit genug, und es sollte die Kapelle Wietersheim auch auf die Streichliste gesetzt werden. Durch einen Antrag und wirtschaftliche Begründung der SPD- Fraktion mit Friedrich Lange konnte dann erreicht werden, dass alle 5 Kapellen vorerst bestehen bleiben. Jedoch ist in 3 Jahren über den Fortbestand aller verbleibenden Kapellen in Abhängigkeit vom Nutzungsgrad neu zu entscheiden! Da die Kapelle Wietersheim besonders im Fokus der Betrachtung stehen wird, sollen innerhalb dieses Zeitraumes keine Investitionen in die Kapelle getätigt werden. Der Rat der Stadt Petershagen hat dazu am 17. Dezember noch „das letzte Wort“.

Café Zuflucht

Immer am 2. und 4. Montag des Monats treffen sich Bürger aus den Ortschaften der Ev. Kirchengemeinde Frille mit Flüchtlingen im Café Zuflucht im Gemeindehaus Frille zu gemeinsamen Gesprächen (so gut es geht) bei Kaffee, Tee und Kuchen und gemeinsamen Spielen. Wichtig ist dabei das Kennenlernen und Verstehen untereinander.

Jubiläumsveranstaltung des SPD-Stadtverbandes Petershagen

MdB Achim Post ehrt Jubilare. Heinrich Wiegmann aus Lahde ist 65 Jahre in der SPD. Am Sonntag, den 8. November fand der Jubiläumsempfang des SPD-Stadtverbandes Petershagen im Dorfgemeinschaftshaus Wietersheim statt. Nach einer Einführung von Helma Owczarsky, Ratsfrau der Stadt Petershagen und Ortsbürgermeisterin Eldagsen, eröffnete der Stadtverbandsvorsitzende Jens Wölke die Festveranstaltung. Er freute sich über die zahlreiche Teilnahme. Zu Besuch war der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post, der im Rahmen der Veranstaltung zahlreiche SPD-Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD ehrte. Die Teilnehmer wurden mit Urkunden, Ehrennadeln, Blumensträußen und Präsenten ausgezeichnet. Bei einem Frühstücksbrunch diskutierten Achim Post und alle Teilnehmer über die aktuelle Flüchtlingssituation und Flüchtlingspolitik auf Landes- und Bundesebene. MdB Achim Post: „Es ist wichtig, dass sich Menschen für Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Nur dann kann unsere Demokratie mit Leben gefüllt werden.“ Mit Glückwünschen für ihre kommunalpolitische Arbeit wurden insbesondere Heinrich Wiegmann für 65-jährige Mitgliedschaft und Herbert Marowsky für 40 Jahre Ortsbürgermeister Wietersheim gewürdigt.
Abschließende Gespräche unter den Teilnehmern rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Den würdigen Rahmen dieses Empfangs bestritt das Akkordeonorchester Wasserstraße.
Folgende Jubilare wurden geehrt: 25 Jahre:Harald Störmer, Hans-Günter Block, Günter Küpke, Gerhard Schmidt (OV Petershagen) Arno Deterding, Reinhard Dörmann, Helmut Koch, Willi Weckentrup (OV Lahde) Hans Nagel, Otto Rautenberg, Bernd Schumacher, Uwe Schwier, Erhard Zupancic (OV Petershagen-Nord) 30 Jahre:Paul Harnisch, Willi Knaup, Marie-Luise Nobbe, Karl-Heinz Rodenbeck (OV Wietersheim-Frille)

 

 

 

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